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Extraterrestrische Raumschiffe

TENTRA BLUE
Forschungsschiff der Blues

Allgemeines:

In den Jahren 1179-1186 NGZ wurde 12 neuartige Schiffstypen von den Tentra-Blues aus der Eastside konstruiert und gebaut. Von dieser Konstruktion erhoffte man sich bessere Einsatzmöglichkeiten für Fernraumflüge und die genauere Erforschung hyperphysikalischer Vorgänge, sowie gezieltere Erforschung der exobiologischen Bereiche. Man versprach sich das große Geschäft, doch leider blieb der Erfolg aus, so dass die Herstellerfirma auf sieben Schiffen sitzen blieb, weil vor allem die arkonidische Konkurrenz sehr groß war. Drei Schiffe dieses Typs wurden dem Galaktikum zum Geschenk gemacht und in die Forschungsflotte eingegliedert. Die TENTRA BLUE ist eines dieser Schiffe. Kommandant der TENTRA BLUE ist Cailman Tzyk, die Mannschaft besteht aus 400 Blues und setzt sich zu zwei Dritteln aus Wissenschaftlern zusammen. Der diskusförmige Koppelkörper hat einen Durchmesser von 510m und kann vom eigentlichen Trägerschiff abgetrennt werden. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen anderen Diskus mit anderen Einsatzaufgaben anzudocken. Die Höhe beträgt ca. 135m. das Zentralmodul hat einen Durchmesser von 110m und eine Höhe über alles von knapp 160m. Es ist der eigentliche Triebkopf für das gesamte Gebilde und enthält die Mannschaftsquartiere und den Überlichtantrieb.

 

Technische Daten: 

 

Rumpfabmessungen: Durchmesser 510m, Höhe 160m (gesamt)

Antrieb: Metagrav-Triebwerke, Antigrav-Triebwerke

Beschleunigung: ca. 900 km/s²

Überlicht-Faktor: ca. 70 Millionen

Energie: Hypertrop-Zapfer, Gravitraf-Speicher, Nugas-Notkraftwerke

Bewaffnung: 10 Transformkanonen (bis 1000 GT), 10 Desintegrator, 10 Impulsgeschütze

Defensiv-Bewaffnung: Paratronschirm, mehrfach gestaffelte HÜ-Schirme, Prallschirm

Beiboote: 2 Hochschwerkraftbeiboote, diverse diskusförmige Beiboote in Größen von 15m bis 45m Durchmesser, Ladungsboote und Gleiter

Besatzung: 400 Blues

LEGENDE:

  1. Ringhangar mit diskusförmigem Beiboot.  Die TENTRA BLUE trägt im Ringkörper verschiedene Beiboottypen 

  2. Hintere Hangarsektion für weitere Beiboote 

  3. Schutzschirmprojektoren für mehrfach gestaffelte HÜ-Schirme 

  4. Nugas-Meiler zur Energieversorgung des Koppelkörpers und eines Teils des Zentralmoduls, das ansonsten eigenständig ist 

  5. Umformerbänke und Zuliefereinheiten für den Antigrav 

  6. Hauptzentrale des Zentralmoduls.  Über zwei Nebenzentralen und den Hauptantigrav ist der Diskus bedingt flugfähig 

  7. Mannschaftsquartiere für die 400 Besatzungsmitglieder 

  8. Pol-Observatorium für diverse Beobachtungen 

  9. Halteklauen und Dockingvorrichtung 

  10. Metagrav-Triebwerk für den ÜL-Flug.  Die Kugeln im Triebwerksmittelteil sind ebenfalls Nugas-Meiler für die autarke Energieversorgung 

  11. Lebenserhaltungs- und Schwerkraftsysteme für den Diskus, sowie Gravitraf-Speicher für den Hypertrop-Zapfer 

  12. Teilringförmiger Antigrav-Antrieb zum Bewegen der großen Masse des Diskus 

  13. Verschiedenartige Lagereinrichtungen und Labors 

  14. Hangartubes für ein Hochschwerkraftbeiboot zu speziellen Forschungszwecken 

  15. Hochschwerkraftbeiboot (insgesamt 2 Stück) 

  16. Hypertrop-Zapfer zur direkten Energieversorgung des gesamten Schiffskomplexes 

  17. Normal- und Hyperfunkantennen 

  18. Mittelschweres Transformgeschütz, von denen das Schiff 10 Stück besitzt, daneben ringförmig angeordnet diverse Ortungskegel 

  19. Kleinere Impulsgeschütze und Desintegratoren

 

Text & Zeichnung: © by Oliver Johanndrees