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Raumschiff der Zentrifaal:

Die TRONTTER

Die TRONTTER weist wie jedes Raumschiff der Zentrifaal eine pyramidenförmige Grundstruktur auf. Sie besitzt eine Kantenlänge von 280 m, die Abmessungen der Bodenplatte betragen 90 x 90 m. Auf Grund dieser Dimensionen läuft das Schiff erheblich spitzer als üblich zu.

Die Konstruktionsabteilungen legten den Neubau für schnelle Kuriereinsätze aus. Indienststellung war bereits vor 79 Jahren, vor 20 Jahren wurde die TRONTTER von der Zentrifaal-Kriegsflotte ausgemustert und in den Besitz eines industriellen Konsortiums übergeben. Seit einiger Zeit verfügen die Freunde A-Betchagas darüber.

Nach den vielen Jahren der Einsätze kann man das Schiff eigentlich nur noch ein fliegendes Wrack nennen. Der Rumpf ist mit Flicken übersät, innen sind diverse korrodierte und vergammelte Stellen vorzufinden. Problematisch erweisen sich ebenfalls unzählige Risse. Durch mindestens einen dieser Spalte entweicht ständig ein wenig Luft. Da diese Stellen beim besten Willen nicht zu lokalisieren sind, müssen die Tanks alle paar Wochen aufgefüllt werden.

Das einst hochmoderne Transitionstriebwerk taugt lediglich noch für Sprünge von bis zu 500 Lichtjahren. Die berechneten Sprungdaten sollten auch nicht zu ernst genommen werden, weil die verantwortliche Schiffspositronik des öfteren falsche Datensätze liefert. Die Fusionsmeiler können die Energie oft nur mit Verzögerung bereitstellen. Regelmäßig kommt also mal das ein oder andere g durch. Mit den Impulstriebwerken schafft das Schiff gerade eine Beschleunigung von 120 m/s², die TRONTTER ist also eine lahme Ente. In der Spitze ist ein Thermogeschütz untergebracht, die einzige Offensivwaffe an Bord.

Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß sie über eine hochmoderne Schutzschirmanlage verfügt. Der rote Schutzschirm ist State-of-the-Art. In seiner Leistungsfähigkeit entspricht er der eines 780 m Schlachtschiffes.

Die Abbildung zeigt die TRONTTER im gelandeten Zustand. Von unten ist eine Versorgungsanlage direkt unter das Schiff ausgefahren worden. Diese Landeeinrichtung kann Schiffe mittlerer Größe abfertigen. Direkt am Boden können Triebwerkstestläufe vorgenommen werden, da sich unter den Triebwerksöffnungen Ableitkanäle für die Abgase befinden.

Beschreibung:

  1. Thermogeschütz

  2. Bremstriebwerke

  3. Mannschaftsunterkünfte, medizinische und sanitäre Einrichtungen, Freizeitgestaltung

  4. Zentraler Antigravschacht mit Bodenschleuse

  5. Verstärkungsstreben mit integriertem Versorgungsnetz für Klima, Energie

  6. Leitzentrale

  7. Ringförmiger Schutzschirmprojektor mit integrierten Erzeugeraggregaten

  8. Mannschaftsquatiere, Ersatzteil- und Versorgungslager (letztere sind verwaist)

  9. Tanks für Wasserversorgung, Recycling und Klimaversorgung

  10. Anlagenkomplex für Klimaerzeugung, Versorgungs- und Recyclingsysteme

  11. Je nach Bedarf: Laboratorien, Lagerräume, oder anderes

  12. Beiboot der TRONTTER (vier Einheiten) für lichtschnellen stellaren Flugverkehr, Landungen und Ret­tungsmissionen. Grundform: Dreieckspyramide

  13. Tanks für chemisches Notenergiekraftwerk

  14. Antigravitationsgeneratoren für künstliche Schwerkraft und Startunterstützung

  15. Chemisches Notenergiekraftwerk

  16. Energiespeicherbänke

  17. Transitionstriebwerk: Reichweite noch 500 Lichtjahre

  18. Schiffsname TRONTTER

  19. Stützmassetank

  20. Impulstriebwerk

  21. 3 Fusionsmeiler für Hauptenergieversorgung

  22. Korrekturtriebwerke

  23. Landestützenpaare

  24. Versorgungsanlage des Raumhafens

Design, Zeichnung und Text: Torsten Renz  © 8/96