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Terranische Raumschiffe
MERAT CLASTERAL
(Experimentelles Versuchsschiff der USO)

Allgemeines:

Auch nach dem Sieg über die Superintelligenz SEELENQUELL rüsten die Arkoniden weiter auf. Betrachten wir die terranische Seite, finden wir bedeutend weniger Schiffe unter Waffen. Die Regierung der LFT setzt klare Prioritäten auf die Schiffstechnik.

Wir finden aber auch weitere Organisationen, die expandieren. Zum Beispiel ist die USO bestrebt, ihre Handelsflotte der »Organisation Taxit« stetig auszubauen. Ebenso stehen diverse Kampfschiffe in ihrem Dienst.

Bedeutend ist aber vor allem der technische Fortschritt. Neue Technologien können alte Übermachtstellungen in kurzer Zeit komplett kippen lassen. Nach der Übernahme der Camelot-Erkenntnisse konnte und kann die USO immer wieder führende Wissenschaftler für die Zusammenarbeit gewinnen. Manchmal finden sogar gemeinschaftliche Projekte mit der LFT statt.

Der wahre Zweck der abgebildeten MERAT CLASTERAL ist selbst in der USO nur wenigen bekannt. »Offiziell« dient das Anfang 1311 NGZ fertig gestellte Schiff der Erforschung von Gravitationseffekten und Hyperstürmen. Tatsächlich ist es ein Versuchsschiff zur Erprobung und Verbesserung eines neuen, leistungsfähigeren Triebwerkes. Stünde dieses ausgereift zur Verfügung, würde es einen Vorteil gegenüber der arkonidischen Seite bedeuten.

Neben zahlreichen Modifikationen wurde ein »Wirbeleffektgenerator« in die Projektionsgitter der beiden experimentellen Metagravs integriert, welcher Phasenverschiebungen, variable Hyperfrequenzen wie auch Rotationen im projizierten Feld der Grigoroff-Hohlblase bewirken kann. Unterstützt durch ein seitliches Emittersystem ergibt sich der Leistungsanstieg. Während erster Erprobungen wurde ein Überlicht-Faktor von 97,6 Millionen erreicht. Nachteilig bei diesem »Turbomodus« ist der enorm hohe Energieaufwand. Aus noch unbekannten hyperphysikalischen »Widerstandseffekten« konnte der Betrieb bisher nicht länger als sieben Stunden durchgängig erfolgen. Die erneute Nutzung ist erst nach vier Stunden »Erholung« möglich. Darüber hinaus »brennen« einige Steuerelemente des Antriebsblockes nach etwa 100 Flugstunden durch. Zur Sicherheit ist selbstverständlich ein Standard-Metagrav verfügbar.

 

Technische Daten:

Das Schiff ist etwa 250 Meter lang, 85 Meter breit und 98 Meter hoch, es kann vier Spezialcontainer für verschiedenste Ausrüstungen tragen. Die untypische Schiffsform verhindert Rückschlüsse auf den Ursprung.

Mehrere linsenförmige Beiboote sind an der Schiffsoberseite angeflanscht. In den Hangars könnten kleine Space-Jets untergebracht werden. Dezentral verteilte Notenergiespeicher sowie aktive und passive Schutzeinrichtungen ermöglichen auch im Testbetrieb ein Optimum an Sicherheit. Die Sublichtbeschleunigung beträgt maximal 920 km/s².

Die 120 Personen zählende Besatzung ist um achtzig Wissenschaftler ergänzt.

Wir sehen das Schiff kurz vor dem Start in einem Hangar der TRAJAN. Der letzte Ausrüstungscontainer wird soeben in Dockingposition gebracht. Mit den Gravitraf-Betankungssonden (vergleiche PERRY RHODAN-Datenblatt in Band 2092) werden die Schiffsspeicher gefüllt.

Legende:

  1. Projektorgitter für Schirmfeld

  2. Abschuss-Schächte für Raumsonden oder Torpedos

  3. Lasten-Space-Jet, Kontrollschiff der Traktorsonden für Containerhandling

  4. Notenergiespeicher

  5. Funk- und Ortungsleitstände

  6. Kommandozentrale

  7. Speichertanks für Trinkwasser, Atemluft

  8. Virtuellbildner

  9. Umwelterzeugungs- und Regenerationsanlage

  10. Nugas-Notenergieerzeuger

  11. Dockingklammern mit Energiekupplung für Zusatzcontainer

  12. Paratronkonverter mit eigener Energieversorgung

  13. Hangar, maximal Space-Jets

  14. Sensoren

  15. Beiboote

 

  1. Kombigeschütz, Transformmodus bis 4000 Gigatonnen (bei der Verwendung von Überladungs-Gravitraf-Bomben)

  2. Gravitraf-Betankungssonde

  3. Gravitrafspeicher

  4. gekapselter Hyperzapfer, zwei Einheiten an Bord

  5. zusätzliche Schutzfeldprojektoren für Testflugbetrieb

  6. wissenschaftliche Laboratorien und Lager

  7. seitliche Zusatzprojektoren für experimentellen Metagrav

  8. experimentelles Metagrav-Triebwerk (zwei)

  9. Projektionsgitter mit integriertem »Wirbeleffektgenerator«

  10. ferngesteuerte Traktorsonden für Lasteneinsatz

  11. Spezialcontainer; über die Dockingklammern ist Energieversorgung möglich

   

© 2001 by Torsten Renz

Textergänzungen Rainer Castor