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Terranische Hyperfunk-Relaissonde

Seit Eintritt der Hyperimpedanz sind Hyperfunkkontakte über große Distanzen keine Selbstverständlichkeit mehr. Relaisstationen wurden sehr schnell benötigt, und diese müssen über lange Zeiträume energetisch autark sein und vor allem in großen Stückzahlen rasch und kostengünstig produziert werden können.

Also wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Terranische Werften hatten die Zellen vieler alter Minor-Globes ausgeschlachtet, die nach der Erhöhung der Hyperimpedanz nicht mehr ohne weiteres einsatzfähig waren, und sie mit Hyperfunktechnik bestückt. Ihre Flugfähigkeit wurde dabei aufgegeben, auch hochwertige Schutzschirme waren nicht mehr an Bord. Andererseits wurden die Sonden mit einem starken Ortungsschutz versehen, dessen Aggregate zudem weniger Platz benötigten. Der Ortungsschutz ist, vor allem im Fall eines Angriffs, einem Schutzschirm geringer Kapazität vorzuziehen.

Der Grund-Durchmesser der Kugelzelle beträgt dreißig Meter. Die Hyperfunk-Reichweite ist bis zu 150 Lichtjahre veranschlagt, die Lebensdauer der Relaisstation mit mindestens einhundert Jahren.

Legende:

  1. Austauschbarer Fusionsreaktor

  2. Einschubschacht (der Reaktor ragt ein Stück weit hervor)

  3. Hyperfunkantennenanlagen

  4. Mannschleuse (die Station arbeitet unbemannt, jedoch ist der zeitweise Aufenthalt von Wartungstechnikern vorgesehen; dafür sind drei Minimal- Unterkünfte angeflanscht worden)

  5. Frequenzwandler der Hyperfunkanlage

 

  1. Verstärkeranlagen

  2. Zyklotrafspeicher (ein Drilling umringt jeden eingedockten Sphärotrafspeicher)

  3. Ortungsschutz

  4. Daellian-Meiler für sekundäre Energieversorgung

  5. Sphärotrafspeicher (drei)

 

Text und Zeichnung: © by Andreas Weiß