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Innen-Ansichten

Der Kharag-Sonnen-
dodekaeder

von Rainer Castor

Sonnentransmitter allgemein:
Das Prinzip der Sonnentransmitter basten darauf, dass Sterne von genau gleicher Größe, Masse und Oberflächentemperatur, aber auch gleicher Hyperemission zu einer exakten geometrischen Konstellation angeordnet werden. Bei ihr überlagern sich die hyperphysikalischen Strahlungen und Kraftfelder so, dass im Zentrum der Transmitter-Aufriss entsteht. Häufig dient als Unterstützung die Position in einer größeren Sonnenansammlung wie dem galaktischen Zentrum oder dem von Sternhaufen und dergleichen. Erreicht wird die absolute Übereinstimmung und Ausrichtung nur durch eine (hyper-)physikalische Korrektur bereits beim Bau mit einem komplizierten Koordinierungs- und Synchronisations-Verfahren, das ursprünglich von den Sonneningenieuren stammte. Zur Nutzung als Transmitter wiederum ist darüber hinaus die (Fein-)Justierung auf die jeweilige Gegenstation notwendig - erreicht wird sie durch vergleichsweise wenig aufwändige »hyperphysikalische Katalysatorimpulse«, die dem Sonnentransmitter von der Justierungsstation »aufgeprägt« werden.

Kharag-Sonnendodekaeder

Historie: Der Bau erfolgte zwischen 50.250 v.Chr. (= 6150 dha-Tamar-lem »seit der Reichsgründung«, abgekürzt dT) und dem 6. September 50.211 v. Chr (= 31. Ty des Torion lllhach 6189 dT) im Zentrum des Kugelstemhaufens Hol Annasuntha (»Insel der Geborgenheit«) - terranisch Omega Centauri - als Teil des auch Kharagtam genannten 38. Tamaniums.

 

Hintergrund zu diesem Bau:

Die Lemurer vermuteten in dem Kugelsternhaufen - zu Recht! - etwas Besonderes und stuften ihn als Überrest einer von der damals Apsuhol genannten Milchstraße teilweise »aufgefressenen« Zwerggalaxis ein. Der maßgeblich am Bau beteiligte Wissenschaftler war der Hohe Tamrat von Lemur Sardaengar- ein Cyno in seiner lemurischen »Maske« (ATLAN OBSIOIAN 2). Ausgiebige Vermessungen lieferten jedoch eine Reihe von sonderbaren Ergebnissen, die auf eine Art »zweite Ebene« hindeuteten, vielleicht auf Sterne und Planeten, die in ein Miniaturuniversum »ausgelagert« oder in den Hyperraum eingebettet waren.

Die Transmitterfunktionen sollten deshalb so geschaltet und variiert werden, dass ein Eindringen in diese »ausgelagerten« Enklaven möglich werde. Hunderte oder Tausende Versuche wurden mit der Zeit unternommen, wirklich erfolgreich schien keiner zu sein - jedenfalls kehrte keine einzige der abgestrahlten Expeditionen zurück. Über ihr Schicksal konnte von den Lemurern niemals Genaueres her- ausgefunden werden.

Vereinzelt materialisierten in den Transmitterzonen des Sonnendodekaeders zwar Materialansammlungen. doch damit ließ sich nicht viel anfangen. Es handelte sich um Obsidian, dessen Herkunft nie geklärt werden konnte - allerdings war es kein »normales« Obsidian, sondern solches, das bis zu einem gewissen Grad eine hyperphysikalische Aktivität in der Art von Hyperkristallen entfaltete.

Am 30. Mai 50.196 v. Chr. (= 8. Ty des Torlon Sikkhla 6204 dT) wurden die Versuche mit dem Sonnendodekaeder mangels greifbarer Ergebnisse eingestellt; beim letzten war Sardaengar persönlich beteiligt gewesen, danach wurde der Name an keiner Stelle mehr erwähnt - er war wie alle anderen Expeditionen zuvor verschollen und wurde, wie Atlan erst im Jahr 1225 NGZ herausfand, in die Obsidian-Kluft verschlagen (ATLAN-OBSlOIAN-Minizyklus).

Im Gegensatz zu den übrigen Sonnentransmittern in der Milchstraße diente der Sonnendodekaeder jedoch auch in den folgenden rund 150 Jahren nur sekundär als Transportmittel, sondern war primär stets Experimentierstätte mit angeschlossener Fabrikkapazität: Hier forschten die Lemurer über die hyperphysikalischen Eigenschaften und Transmitterfunktionen von Sonnen an sich, lernten von den Sonneningenieuren und setzten mit deren Hilfe die Fähigkeiten der energetischen Kugelwesen in technische Entsprechungen um - unter anderem in Form von Tele-Transportfeldern auf Halbraumbasis, Stoßimpuls-Generatoren oder auch Situationstransmitter genannt.

 

Basisdaten: Insgesamt zwanzig blaue Sonnen bilden die Eckpunkte eines regelmäßigen Polyeders. Sie sind vom Spektraltyp A4V, haben einen Durchmesser je 2.5 Millionen Kilometern und eine Ober- flächentemperatur 8400 Kelvin. Verbindet man die K1 bis K20 genannten Sonnen miteinander, erhält man als Ergebnis die Eckpunkte eines Pentagon-Dodekaeders - einen der fünf platonischen Körper bei dem die dreißig Kanten eine »Oberfläche« aus zwölf regelmäßig-gleichseitigen Fünfecken markieren. Oer Durchmesser des Dodekaeder-Umkreises beträgt rund 42 Lichtstunden oder 45,2 Milliarden Kilometer. Alle Kanten haben die gleiche Länge von 16,128 Milliarden Kilometern. Oer Durchmesser des Umkreises einer der Seitenflächen beträgt 27,428 Milliarden Kilometer.

 

 

Exkurs: Die platonischen Körper Tetraeder, Würfel, Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder wurden von den Griechen wegen Ihrer idealen Regelmäßigkeit, Symmetrie und Ganzzahligkeit als isolierte Urbilder rationaler kosmischer Verhältnisse angesehen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die scheinbar rationalsten geometrischen Strukturen, die wir finden können, unauflöslich mit dem Goldenen Schnitt als der irrationalsten geometrischen Struktur verbunden sind.

Der differenzierteste der fünf regelmäßigen platonischen Körper, das Pentagon-Dodekaeder, wird von gleichseitigen Fünfecken begrenzt. Zeichnet man in ein regelmäßiges Fünfeck alle Diagonalen ein, ist das Ergebnis ein Sternfünfeck, ein Pentagramm. Dieses schließt ein kleineres Fünfeck ein, dem ein weiteres Pentagramm einbeschrieben werden kann, und so fort bis Ins Unendliche. In jedem Fall teilen sich die Diagonalen, die das jeweilige Pentagramm bilden, wechselseitig im Verhältnis des Goldenen Schnitts, so dass ein komplexes Geflecht von Strukturen entsteht, die alle auf diesem harmonischen Teilungsver- hältnis beruhen.

 

Kharag-Ornament: Überall auf den fünf Planeten und in der Kharag-Stahlwelt findet sich dieses Em- blem/Logo: Werden die Seitenflächen eines Dodekaeders aufgekloppt, erhält man sechs Fünfecke für die obere und ebenfalls sechs Fünfecke für die untere Hälfte. Oie Form ist bei flächiger Ausbreitung abermals ein Fünfeck, bei dem fünf Fünfecke das zentrale sechste umgeben.

Legt man nun die obere und die untere Hälfte aufeinander und fügt bei den zentralen Fünfecken die Diagonalen hinzu und zeichnet in das entstehende Pentagramm weitere ein, entspricht das Gesamtergebnis dem Kharag-Omament.

Werden die im Ornament eingezeichneten Sterne - vier fünfzackige und ein zehnzackiger, jeweils mit zentralen Punkten - den jeweiligen Sonnen des Dodekaeders zugeordnet, sind damit die zu der Konstellation gehörenden Planeten eindeutig gekennzeichnet.

Beim Sonnendodekaeder kommt es im Zentrum der Wirkungslinien und fächerartigen Einflusszonen zur hypertechnisch gesteuerten Bündelung der Sonnenemissionen, die den Transmittereffekt entstehen lässt. Jedes der Sonnenfünfecke kann als einzelner Sonnentransmitter geschaltet werden, hinzu kommt das Zusammenwirken von allen zwanzig Sonnen - hierbei entsteht dann die (dreizehnte)            -

zone (TZ) im Zentrum des Dodekaeders. Im Normalbetrieb wurden von den Lemurern jedoch bevorzugt die Sonnenfünfecke von »Boden-« und »Deckfläche« als Transmitter verwendet, bezeichnet als Tronsmitterzone Khorog I (»unten«) und Kharog II (»oben«).

Die Transmitterzone ist eine flammende Energieballung, die sich nach der Aktivierung zu einem turbulenten, violett und orangerot leuchtenden Konzentrationsgebiet von mehreren Millionen Kilometern Durchmesser aufbläht. Nähert sich ein Transportobjekt, zuckt aus ihr ein orangeroter Strahl hervor; eine ungeheure Kugelblitz-Entladung blendet auf, erfasst das Objekt und hyperenergetische Stoßfronten breiten sich aus - dann wird das Objekt mit ungeheurer Fahrtbeschleunigung angezogen, in die Transmitterzone gerissen und augenblicklich entmaterialisiert.

 

Kharag-Stahlwelt

Basisdaten: 524 Kilometer Durchmesser, Äquatorumfang 1646 Kilometer, Ursprünglich ein Eisen- Nickel-Planetoid, der ausgehöhlt und komplett in eine technisierte »Stahlwelt« verwandelt wurde. Die Kharag-Stahlwelt ist eine  Psi-Bastion; Insgesamt

sind 29,7 Milligramm Psi-Materie vorhanden, aufgeteilt in fünf Margen von je 5,94 Milligramm und eingebettet-in Kugelbehälter aus Drokarnam/PEW- Metall von je 48,21 Zentimetern Durchmesser.

Äquatorbereich Oberfläche: Fünf je 100 Kilometer große Landefelder, im Mittelpunkt der Hauptschacht von fünf Kilometern Durchmesser, umgeben von einem Aggregatwulst. Der innere Landefeldring ist als normaler Raumhafen, die Peripherie in Form halbkugeliger Dockbuchten einschließlich Werftanlagen gestaltet und für Raumer bis 1800 Meter Durchmesser

ausgelegt.

 

Nordpolbereich Oberfläche: Das Pyramidenfünfeck aus rotem Lemur-Metall gestattet die direkte Verbindung zum Kharag-Sonnentransrriitter durch den Aufbau eines Situationstransmitters, ist jedoch auch als Sonnenzapfer nutzbar, jede Pyramide ist 500 Meter hoch, die Grundfläche misst 578 mal 578 Meter, der Umkreis der Pyramidenanordnung hat einen Durchmesser von rund 2800 Metern.

Unterhalb des gesamten Pyramidenfünfecks, aber mit einem Durchmesser von etwa zwölf Kilometern deutlich diesen Bereich übertreffend, reichen Tiefetagen bis 2000 Meter hinab; insgesamt ein wahres Labyrinth von Gängen, Korridoren, kleinen Räumen, Riesensälen, Rampen, Schächten, Hangarhallen und dergleichen mehr.

Außenschale: Bei diesem 200 Kilometer dicken Bereich erfolgt der Zugang über die Zentralschächte; Dutzende Tiefetagen weisen bis zu sieben Kilometer hohe Hallen mit Hangar-, Werft- und Fabrikanlagen auf, unter anderem für den Prototypenbau.

Es gibt Großtransmitterverbindungen für die Materialzufuhr (ursprünglich auf der lemurischen Torbogen-Technologie beruhend und somit seit dem Hy- perimpedanz-Schock stillgelegt; die Umstellung auf Käfig-Technologie ist erst teilweise erfolgt). Weiterhin befinden sich im Bereich der Außenschale unter anderem die Projektoren für die Halbraumblase, in die die Kharag-Stahlwelt bis zu ihrem Ausfall beim Hyperimpedanz-Schock von 1331 NGZ eingebettet war, sowie riesige Masse-Energie-Pendler für die Rohstofferzeugung aus Zapfstrahlenergie, Notreaktoren und vieles mehr.

 

Zentrumshohlkugel: 124 Kilometer Durchmesser; Im Innenfreiraum des Planetoiden schwebt die Zentralkugel.

Die Oberfläche det vierzig Kilometer durchmessenden Zentralkugel mit einem Umfang von 125,6 Kilometern und einer Oberfläche von rund 5000 Quadratkilometern ist als Parklandschaft mit Seen, Flüssen und Hügeln gestaltet und verfügt über ein eigenes Kleinklima - die künstliche Atmosphäre ist durch das ebenfalls künstliche Zentralkugel-Gravo- feld bis in etwa drei Kilometern Höhe wie eine Normalatmosphäre strukturiert und dünnt dann bis zur 42 Kilometer von der Zentralkugeloberfläche entfernten Innenwand der Außenschale von selbst fast bis auf Null aus.

Fünf riesige Gebäudekomplexe - so genannte Ring- arcologies- von bis zu 1,5 Kilometern Höhe umgeben mit einer Ringbreite von 5200 Metern die entlang des Äquators angeordneten fünf Einflugschächte von je 5000 Metern Durchmesser. Sie sind in Verlängerung der Hauptschächte angeordnet; gewaltige Irisblenden aus Lemur-Metall können den Zugang zur Zentralkugel versperren. Benannt sind sie nach den lemurischen Monats-/Tarlon-Namen: Jonnhis (erster Monat), Nozhoch- (dritter Monat), Sikkhia (sechster Monat), Arzhidos (achter Monat) und Ezroch-Arcology (elfter Monat).

Die Bezeichnung Ring-arcology bezieht sich auf das vom Architektur-Designer Paolo Soleri im 20. Jahrhundert entworfenen Konzepts von Architectural Ecology als dreidimensional strukturierte Makrobauten.

Schon 1969 erschien ein Kompendium von Soferis Entwürfen in einem großformatigen Bildband: The City in the Image of Man. Mir Nomen wie Theodiga, Hexohedron und Velodiga umschrieb er voll isolierte Komplexe, autorke und miniaturisierte Wohnstruk- turen, in denen Stadt und Mensch eins werden sollten. Um ökologisch wertvolle Landschaft zu bewahren, sollte die menschliche Gesellschaft seiner Ansicht nach in wenige bewohnbare Megastrukturen einziehen, deren vertikale Ausrichtung Boden sparte, aber trotzdem für Millionen Wohn-, * und Arbeitsraum bot, mit der Natur vor der Haustüre, jederzeit zu erreichen; Menschen in Harmonie mit ihrer eigenen Ökologie. Auf einigen Siedlungswelten wurden, Jahrhunderte nach Soleris Tod, die Ideen oufgegriffen und realisiert.(TB 402)

35 Hauptdecks sind im Innern als konzentrische Kugelschalen mit einer lichten Höhe von bis zu 500 Metern angeordnet; die Schächte von der Oberfläche reichen nur bis zu Deck 25 geradlinig in die Tiefe, dann gibt es Zugänge an unterschiedlichen Punkten sowie (derzeit stillgelegte) Transmitter.

Kernzone: Oie Kernkugel mit 4,8 Kilometern Durchmesser verfügt im Gegensatz zur Zentralkugel über eine horizontale Anordnung der Decks mit einer lichten Höhe von bis zu rund 100 Metern. Es gibt Steuerzentralen und Unterkünfte des Zentrumsbereichs sowie eine insgesamt autarke Struktur. Riesenkraftwerke, Notfalltriebwerke, Schutzfeldprojektoren und dergleichen. Im Kernkugel-Zentrum auf der Basis einer autarken 1800-Meter-Schlachtschiffzelle ist die Hauptsteuerung der Gesamtstation und des Sonnentransmitters insgesamt untergebracht.

 

Hauptrechner KHARAG, auch KHARAG-Gehirn: Eine 500 Meter durchmessende Kugel, die die Kern-Hardware beherbergt - das Rechnersystem hat wie TE- MUR im Temur-Sonnenfünfeck (TB 396, 402, 411] eine Art Pseudobewusstsein, das auf halborganisch- positnonischen Verbundschaltungen basiert, durchaus vergleichbar der posbischen Hypertoyktik.

 

Die Planeten der Sonnen K1 bis K5

Die fünf Sonnen an den »Spitzen« der fünf oberen Sonnenfünfecke der Dodekaeder-Konstellation weisen Planeten auf. Die jeweilige Sonnenemfernung beträgt rund 862,7 Millionen Kilometer,

Khar I bis III: Die Planeten der Sonnen K1 bis K3 sind atmosphäre- und mondlose Welten vom Merkurtyp mit Durchmessern von 4936, 5095 und 4898 Kilometern und einer Schwerkraft von rund 0,4 Gravos. Die Achsneigung beträgt annähernd 90 Grad, so dass die Planeten quasi auf ihrer Umlaufbahn »rollen« und hierbei den Nordpol stets der Sonne zuwenden.

Sie wurden vor allem als Festungen und Abwehrstellungen mit überschweren Gegenpolkanonen ausgebaut, weisen riesige Raumhäfen samt angeschlossenen Werftanlagen und Fabriken bis in viele Kilometer Tiefe auf und beherbergen Hyperschwall-Genera- toren/-lnjektoren.

Der planetaren Energieversorgung dienen 500 Kilometer durchmessende orangefarbene Sonnenzapfbahnen, deren Nordpol-Stationen vier quadratisch angeordnete, zehn Kilometer durchmessende und ebenso hohe metallische Kuppelbauten sind.

Kharmuu: Die erd-/lemurähnliche Welt der Sonne K4 in einer Sonnenentfernung von 862,7 Millionen Kilometern. Durchmessen 12.643 Kilometer, Schwerkraft: 1,04 Gravos. Umlauf: 3507,74 Tage zu 23,7 Stunden, Achsneigung; 23 Grad. Land-Wasser-Verhältnis: 47:53; insgesamt fünf Kontinente - benannt nach Planeten des Lemur-/Apsu-Systems: Zeut Lahamu (Venus), Neberu (Jupiter), (Uranus) und Hasarp (Neptun). Die Wasserfläche umfasst den Dindar-Ozean, das Husyin-Südmeer  sowie das von Zeut, Guan, Neberu und Hasorp umgebene Meer.

Kharmuu fungierte seinerzeit zwar als Wohn- und Freizeitwelt für die beim Dodekaeder eingesetzten Lemurer, es wurde jedoch bewusst darauf verzichtet, hier maßgebliche Stationen, Anlagen und dergleichen anzusiedeln - einmal von jenen abgesehen, die beispielsweise seinerzeit bei der künstlichen Platzierung dem Schutz dienten. Der Planet war schon damals weitgehend naturbelassen - ein Eindruck, der sich seit dem kompletten Rückzug der Le- murer vor rund 55.000 Jahren eher noch verstärkt hat: Sämtliche Städte, Siedlungen und Ortschaften sind zerfallene, zum Teil überwucherte Ruinen - unter anderem Eryn auf Hasorp, Milaka  auf Guan, Chol- din auf Lahamu, Merdoon, Mesyno und Parien auf Neberu sowie Pon Afagum auf Zeut.

Kharba: Die Kharag-»Nebenwelt« mit ihrer Prüfungsstation und dem Rechner KHARBA umkreist die Sonne K5 und verfugte über eine Transmitterverbin- dung zur Kharag-Stahlwelt - von hier aus erfolgte der Zugang, solange die Stahlwelt in Ihne Halbraumblase eingebettet war.

Durchmessen 143.284 Kilometer, Schwerkraft: 2,34 Gravos, Achsneigung: 0 Grad. Insgesamt 24 Monde mit Durchmessern zwischen 739 und 8944 Kilometer wurden von den Lemurern vor allem als Rohstofflieferanten platziert; es gibt reichhaltige Fundstätten für diverse Metalle, Hyperkristalle aller Art und dergleichen.