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Terranische Technik

SOLAR SYSTEM

Modul 01

Allgemeines:

Im Herbst 1346 NGZ nutzten 804 Millionen Menschen die Möglichkeit, über die Teletrans-Weiche ins Stardust-System auszuwandern.

Bereits am 2. September 1346 NGZ wurde deshalb nahe der Teletrans-Weiche in der Umlaufbahn des Gasriesen Zeus (Stardust VIII) der provisorische »Weltraumbahnhof« SOLAR SYSTEM montiert – gedacht als Zwischenstation sowie für den Fall, dass im Zug der erwarteten Massenauswanderung Probleme auftreten.

In der Übergangsphase nach dem Erlöschen der Teletrans-Weiche stellte die Station den Support in zahlreichen Bereichen, insbesondere wurde von hier aus die Rohstoffschürfung auf den Monden der Gasriesen des Stardust-Systems angegangen.

1463 NGZ wird von der SOLAR SYSTEM diese Rohstoffsammlung und ihre Erstverarbeitung sowie Weiterleitung zu den bewohnten Planeten koordiniert, ergänzt um die Funktion der Überwachung und Außensicherung des Stardust-Systems.

Die modifizierte 100-Meter-Kernzelle eines Schlachtkreuzers der MARS-Klasse dient in Modul 01 als Kommandosektor der Gesamtstation.

Die Hangarmodule 01 bis 04 verfügen über ein durchgehendes Landefeld, das sektional abgeschottet und unter Druck gesetzt werden kann. Unter anderem befindet sich hier eine Be- und Entladebucht für einen SC3-Container – die Deckstruktur oberhalb der Bucht ist zum autonom manövrierbaren Traktor-Lastschlepper umgebaut. Die inneren beiden Module 02 und 03 verfügen anstelle der SC3-Ladebucht über Transmitterdecks.

Die eingebrachten SC3-Container sind in der Regel mit 36 SC1-Bundles beladen, die Rahmenstruktur eines Bundles umfasst wiederum 16 Einzelcontainer von je 5 x 5 x 25 Metern. Das Frachtdeck von Modul 01 hat aufgrund der Kommandozelle eine Kapazität von 1880 SC1-Bundles, bei den übrigen Modulen sind es 2038 Bundles.

Unterhalb des Landefeldes bieten je Modul vier »Nester« zu je 32 Buchten mit angeschlossenen Reparatursektionen insgesamt bis zu 512 Schiffen der SKARABÄUS-Klasse vollen Support.

Je Modul gibt es vier externe Vakuum-Andockvorrichtungen für Schiffe bis 200 Meter Durchmesser, je vier baugleiche interne Dockingports sind aufgrund der Deckenhöhen nur für Schiffe bis 60 Meter Durchmesser nutzbar. Hinzu kommen insgesamt 50 Kleinhangars von je 50 x 50 Metern Grundfläche sowie zwölf Abstellflächen von 50 x 50 Metern Größe.

  1. Lagerebene für SC1-Bundles mit verschiebbaren Zwischenlagerplattformen

  2. vakuumdicht verkapselte Ersatzteilproduktoren und Terkonitpresswerke

  3. Hangarbuchten für SKARABÄEN, im Stationsjargon als »Nester« bezeichnet

  4. Atmosphärendrucktanks

  5. Zwillings-Traktorstrahlemitter, drehbar, je vier im Boden, vier unter der Decke

  6. Ladebucht für SC3-Container, Deckenelement zum autonomen Schlepper umgebaut

  7. Kleinhangars, zur Hälfte auch extern erreichbar, Abstellflächen je 50 x 50 m

  8. Dockingports, vier externe für Schiffe bis 200 m, vier interne für Schiffe bis 60 m

  9. Werkstattbereiche zur vollständigen De- und Remontage kompletter Baugruppen

  10. Kommandosektor (modifizierte 100-Meter-Kernzelle eines Schlachtkreuzers der MARS-Klasse)

 

Hinweis: Im PERRY RHODAN-Report in Heft 2564 ist bereits eine ausführliche Darstellung der Ersten Ausbaustufe erschienen. Im nächsten Report in Heft 2568 wird das Modul 08 zu sehen sein.

 

© Grafik: Holger Logemann, Text: Rainer Castor