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Terranische Technik

Ziviler Fusionsreaktor

Allgemeines:

Spätestens seit der Ära der erhöhten Hyperimpedanz bilden Kernfusionsreaktoren wieder die Grundlage der Energieversorgung. Bei den gebräuchlichen Reaktortypen handelt es sich fast immer um autarke Konstruktio­nen, die beliebig zu Kraftwerksblöcken zusammengeschlossen, ubiquitär eingesetzt und über standardisierte Energiekupplungen an die jeweiligen Endverbraucher angeschlossen werden können. Als Betriebsstoff wird vorwiegend ultrakatalysiertes (mit Myonen angereichertes) Deuterium eingesetzt, das einen Fusionsprozess energiesparend im sogenannten »kalten Verschmelzungsverfahren« schon bei einer Temperatur von ca. 3500 Kelvin ermöglicht. Optionale externe Zusatzaggregate dienen der erweiterten Energiespeicherung oder der bedarfsweisen Myonen-Anreicherung des Deuteriums.

Gegenüber den im zivilen Bereich üblichen Bauformen unterscheiden die Flottenmodelle sich vor allem durch Ultrakompaktbauweise mit reduziertem Verschleiß, spezialisierte 5-D-Komponenten, die einen höheren Ener­gieausstoß ermöglichen, sowie leistungsfähigere automatische Wartungs- und Reparatursysteme. Auch diese Bauformen verfügen aber über die gleichen standardisierten Anschlusssysteme wie ihre zivilen Gegenstücke.

Technische Daten:

Abmessungen: Höhe maximal 6,21 Meter, 

Durchmesser maximal 4,36 Meter 

Standardverbrauch: 26 Gramm Myonen-angereichertes Deuterium pro Sekunde 

Leistung: 5,005 x 1012 Watt, kurzfristige Spitzenlast für 180 Sekunden = 7,41 x 1012 Watt

Legende:

  1. Kopplungsmodul zum Energieaustausch (für Fremdaggregate & Kraftwerksblockeinbau)

  2. Gravomechanische Verankerungssysteme des Re­aktoroberteils

  3. Energieleitungen zu den sekundären Wandlersys­temen

  4. Primärer Energiewandler des Reaktorkerns

  5. Oberer ringförmiger Energiewandler für 5-D- Energie

  6. Steuer-, Mess- und Autoreparatursysteme

  7. Unterer ringförmiger Energiewandler für Normal­energie

  8. Aggregat für Notabschaltung

  9. Reaktorkerntank & Einspritzungssysteme für Deuterium

  10. Kernfusionskartusche des Reaktorkerns

  11. Funksysteme zur Prozesskommunikation

  12. Speichertanks für Deuterium (insgesamt 14 Stück)

  13. Prallfeldgeneratoren für autonomen Reaktor- transport (insgesamt fünf Stück)

  14. Unteres Kopplungsmodul mit Verankerungssystemen

  15. Aggregat für die Myonen-Anreicherung des Deuteriums (Sonderausstattung)

  16. Steuereinheit der reaktorinternen Absorptionsschirmfelder

  17. Äußere Reaktorhülle aus Ynkonit

Zeichnung und Text: © Christoph Anczykowski 05/17