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www.rz-journal.de - © by Andreas Weiß und Perry Rhodan - published in PR 3387 - Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt Die Verwendung der Zeichnungen auf einer eigenen Homepage ist nur mit Genehmigung des Zeichners, des Verlages und unter Benennung der Bezugsquelle und des Copyrightinhabers gestattet. Verlinkung sind nur auf die Originalquelle zulässig. |

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Kontrollmond
einer |
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Die etwa 1900 Meter durchmessenden Kontrollmonde des GRAVEN-Systems lenken wie eine Steuereinheit eines ferngesteuerten Modells die eigentlichen GRAVEN-Stationen, die der Stabilisierung der geometrischen Verteilung der Sterne im Sternwürfel dienen. Die Monde umlaufen ihre jeweiligen Stationen sehr schnell in einem weiträumigen Orbit. Weil sie in hochchaotischem Gebiet operieren, sind alle Einrichtungen, die im weiteren Sinne mit Gravitation, Kommunikation, Ortung oder Schutz zu tun haben, deutlich überdimensioniert im Vergleich zu jedem in der Größe vergleichbaren Raumschiff. Dadurch sieht die Station auch nicht im Mindesten wie »aus einem Guss« aus. Alles wird so eingebaut, wie es gebraucht wird, ohne jegliche Rücksicht auf ästhetische Belange. Außer mit spezifischen Raumschiffen - Gravitationsbrecher genannt - kann man sich dem Kontrollmond nur durch seinen schmalen und zudem beweglichen »Sichtschatten« vor seiner Station annähern. Vorstellen kann man sich das wie eine Annäherung eines Raumschiffs im Schattenkegel, den die Erde vor der Sonne werfen würde. Sieht man voraus die Gravitations-Entsprechung von »Dunkel«, ist man vergleichsweise sicher. Außerhalb davon wird es für andere Schiffe als Gravitationsbrecher sehr gefährlich. Selbst innerhalb des Kegels gibt es noch Störeffekte, insbesondere in weiterer Entfernung vom Kontrollmond. Vom Kontrollmond weiter nach innen, also zur eigentlichen Station, gelangt man ausschließlich mit Gravitationsbrechern. Andere Raumschiffe werden wie zwischen Mühlsteinen zerrieben. |
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Text & Zeichnung: © Andreas Weiß |
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