www.rz-journal.de - © by Gregor Sedlag  und Perry Rhodan - published in PR 3383  - Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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Äonenschiff

Während seiner Zeit in der Agolei erkundete Perry Rhodan im Auftrag der wycondrischen Obersten Architektin Terrybor ein rätselhaftes Raumschiff, das verlassen und schwer beschädigt durch den Raum trieb. Das Alter wurde mit etwa achtzig Jahrtausenden ermittelt. Im Zuge der Ereignisse während der Erforschung wurde es durch einen Selbstzerstörungsmechanismus komplett vernichtet. Die Rettungskapsel, die vom PHOENIX geborgen wurde, enthielt die Lebensform namens Aelor. Erst später stellte sich heraus, dass er der Besitzer dieses Schiffes gewesen war und die Yuit ihn überfallen hatten.

Das Raumschiff hatte eine quaderförmige Grundform mit einer maximalen Höhe und Breite von 427 Metern. Den Hauptteil bildete ein 502 Meter langer Aggregat- und Triebwerksblock, auf dem sich eine Plattform mit zahlreichen türm- wie kuppelförmigen Aufbauten erhob, deren Zweck sich nur in einigen Fällen zweifelsfrei bestimmen ließ. Am bemerkenswertesten war jedoch der aus dem Heck ragende, rund dreißig Kilometer lange, filigrane und nur drei Meter durchmessende Schlauch, den das Schiff wie eine Schleppe hinter sich herzog. Dessen Ende bildete eine mit Manövertriebwerken, Klammern und Dockingmechanismen versehene Struktur, die man noch am ehesten als Anker interpretieren konnte.

Erst als Reginald Bull entlang der kosmischen Trasse reiste und Kaelom begegnete, der viele weitere Fakten der Geschichte des Schiffes und seiner Erbauer beisteuerte, wurde das Geheimnis des Schiffes, seines Kapitäns und des Ankers endgültig gelöst: Es diente der Heimholung eines verirrten Brennenden Nichts. Nach dem Über­fall durch die Yuit wurde dieses, statt die Völker Maloras zu retten, als Keimzelle zur Schaffung LEUNS genutzt.

  1. Deckaufbau mit Navigations- und Ortungs­sensoren im Bugbereich

  2. Turmartige Deckaufbauten mit vermutlich Hyper­funkanlagen und Sechs-D-Messinstrumenten

  3. Weiterer Turmaufbau, möglicherweise mit rudi­mentärer Offensivbewaffnung

  4. Zentraler Kuppelaufbau mit einem extensiven Gen- und Zuchtlabor mit Überresten verschie­denster Lebewesen in stillgelegten Brutkästen

  5. Starkes Schadensbild durch Thermoschmelze aufgrund von Strahlerbeschuss

  6. Achterdeck-Hangarschott mit Ladebucht zur Einholung des Transportankers 8)

  1. Reel-Spindel zur Aufnahme des dreißig Kilo­meter langen Transportschlauchs, dessen Außenhülle aus mit Hyperkristallen durch­setztem Kunststoff besteht, während das Innere hohl ist 

  2. Transportanker mit Manövertriebwerken, Klam­mern und elektromechanischen Dockingmecha­nismen zur Aufnahme des eiförmigen Containers mit dem Brennenden Nichts

  3. Unterlicht-Triebwerkseinheiten samt Peripherie mit Antigravgeneratoren, Schwerkrafterzeugern und Andruckabsorbern

  4. Aggregat- und Triebwerksblock mit gekapselten Energieerzeugern, Speichersystemen und Über­lichttriebwerk

  5. Verankerungselemente der aufgesetzten Platt­formstruktur zum autarken Aggregate- und Trieb­werksblock

Text & Zeichnung: © Gregor Sedlag 2026